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09.01.2012 von eb , - Allerlei Textliches

Die Liebe der Katze zum eigenen Schwanz.

Pseudo-Philosophie, Kunst, Esoterik, Weisheit, - und die "Kunst" des Schleifens.
Die mögliche Erkenntnis, dass nichts wahr ist, muss nicht zwingend dazu führen, nichts wahres mehr zu produzieren. Oder ist das Jammern darüber, dass man nichts oder niemandem mehr glauben kann, - etwa auch nicht wahr?
Sollte die mögliche Erkenntnis, dass nichts wirklich ist, dazu führen, nichts mehr zu verwirklichen, hat sich die Existenz der Kunst, - ausgesprochen effektiv, - von selber erledigt.
Der mögliche Glauben, dass der Glauben die Erkenntnis ist, entspricht dem Kreisen im Kreise, wenn das Objekt der Betrachtung, - der Kreis ist.
Die mögliche Erkenntnis, dass die Erkenntnis ein Glauben ist, entspricht dem Kreisen im Kreise, wenn das Objekt der Betrachtung, - das Kreisen wird.
Der "wahre" Zustand des Schwindels, den man dabei "wirklich" empfinden kann, bringt einen dann wieder auf den Teppich zurück. Es sei denn, - man heißt Sloterdijk und liebt den Schwindel.

Theorie und Praxis.
Die Frage, ob es ein richtiges Leben im Falschen gibt, beantwortet sinnigerweise der richtige falsch und der falsche richtig. Einzig die Frage, - scheitert an der Praxis und stirbt am Weiterleben der theoretischen Antworten.

Die moralische Instanz der Ideologen.
Man nehme einen dieser begeisterten Anhänger marktorientierter Gesellschaftsordnungen und ökonomischem Verständnisses. Und schlage ihm einen Deal vor, welcher zwar nachhaltig seinen- oder auch andere Märkte zerstört, - ihm aber kalkulativ mehr Profit einfährt, als die Existenz des Marktes herbringen könnte.
..... Der macht das.
Fürs Gewissen, kommt dann Omi mit den Heilkräutern, - zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte eventuellem Restbestandes des Marktgeschehens.

Nobody is perfect.
Ich schlafe schlecht bei Vollmond, seitdem mir jemand erzählt hat, dass man bei Vollmond schlecht schläft.


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