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08.07.2018 von , - Aktuelle Bilder

Irritierendes von der Tierliebe.

Klick macht nervöser
bild In Sachen positiv empfundender Ästhetik und Farbenfreude, hat das durchschnittliche Verhältnis zum Insektoiden, auf jeden Fall Schmetterlinge im Bauch. Naja, - irgendwie seltsamer Spruch, - denn die besonderen Liebhaber, stechen da sogar Nadeln mitten durch und nageln sie als Showstück in Glaskästen. Moderatere Bewunderer, können sich auch am Lebendigen erfreuen und lassen gar eine ungewohnte Milde walten, wenn sich so ein Flatterwesen auch mal hinter die eigene Haustüre verirrt hat. Zumindest hab ich bisher noch niemanden erlebt, der nicht versucht hat, die Entfernung aus der guten Stube, möglichst ohne Ableben dieser filigranen Geschöpfe angehen zu wollen. Bei den erwähnten besonderen Liebhabern, geht dies allerdings merkwürdig anders herum, indem sie die Viecher nicht drinnen, sondern draußen mit aller erdenklichen Vorsicht einfangen und über eine Türschwelle transportieren, dann ihre Nadeln gebrauchen, um diese Insektenleichen dann für immer im Haus behalten zu können. Verstehen, - muss ich das jetzt auch nicht, aber wir Menschen sind voller Widersprüche. Die generelle Sympathie für Schmetterlinge, scheint auch nur tagsüber zu funktionieren. Bei Nachtfaltern, kann man i.d.R. wieder damit rechnen, dass irgendjemand kreischt, wild um sich schlägt oder sonstigen Unwillen zeigt. Das Taubenschwänzchen allerdings, welches in ruhiger Stellung ebenfalls eher an Nachtfalter erinnert, hat möglicherweise deshalb, (nur eine wilde und wissenschaftlich nicht fundierte Spekulation meinerseits), eine Mimikri entwickelt, die es als vermeintlicher Kolibri, problemlos in die Herzen der Menschen schwärmen lässt.

Dass der Menschen Eindeutigkeit mitunter irritierend sein kann, und ich mich selber da auch überhaupt nicht ausnehme, erzähle ich hier sicher auch nicht zum ersten Mal. Bereits schon die große Tierliebe des Tierfreundes, welcher seinen Haushund liebevoll mit Rindermix-Happen und Landfleisch aus der Dose füttert, trägt einen seltsam zwielichten Charme in sich. Während der es mit Sicherheit wiederum als seltsam empfindet, dass man solche Normalitäten überhaupt einer Betrachtung unterziehen könnte. Auch der Jägersmann, erzählt gerne mal was von Mutter Natur, - und mag es, sein besonderes Verhältnis dazu genauso zu betonen, wie die Welt über einen natürlichen Jagdinstinkt zu erklären. Besonders, wenn er dann den selbst geschossenen Kadaver in den Kofferraum seines SUV legt. Bei sonstigem Hirschragout aus der Dose, darf man aber kompetente Kritik von ihm erwarten. (SUV, sind übrigens diese Pseudogeländewagen für den naturverbundenen Abenteurertyp mit Hang zum Komfort, aber meist ohne vernünftiges Differentialgetriebe, doch dafür deutlich reduzierter Wattiefe, damit beim Durchqueren eines Flusses, auch ja Wasser in die elektronischen Fahrhilfen kommt). Auch an anderer Stelle, ist die Differenz, zwischen theoretischen Bekenntnissen und Praxis, mitunter so groß wie ein Zeigefinger, welcher klug mahnend erhoben, auf ein Insektensterben hinweist, um dann im gleichen Moment, mit diesem; "Ihhhh, mach weg, mach weg", - auf ein Tier mit sechs Beinen und gar Flügeln in nächster Umgebung zu deuten. Dabei passiert es nicht mal selten, dass man sogar selbst in Verruf gerät, nur weil man mal ein gutes Wort dafür einlegt, oder es auch mal raus befördert, anstatt gleich mit der Schuhsohle drauf zu schlagen. Was dann noch merkwürdiger wird, wenn selbst Freunde von größerem Haus- und Hofgetier, mit deutlichem Eigenbekenntnis für ein Naturverständnis, entsprechende Abneigungen auf ihre Schützlinge übertragen wollen, bzw. schwer befremdet reagieren, wenn diese mal die Beseitigung zwecks eines leckeren Happens übernehmen. "Ihhh, was hast'n du da im Maul, - las es loß, damit Herrchen drauf schlagen kann". Fair, - ist dies nicht, aber es wird wohl was mit kulturellen Prägungen genauso zu tun haben, wie bei bestimmten Kleinviechern, auch mit einem Unbehagen bis gar Ekelgefühlen, deren Herkunft überhaupt nicht einfach zu fassen sind. Im Großen und Ganzen, würde ich aber einfach mal behaupten, dass unter Menschen, wie auch unter den Gourmets darunter, speziell das Krabbelgetier, eher eine distanzierte Lobby hat.

Was sich mitunter auch noch schwer zwischen Asympathie gegenüber entsprechenden unliebsamen Besuchern von Wohnräumen und einer seltsam davon entfernt wirkenden abstrakten Sympathie gegenüber Entsprechendem; "da draußen", äußert,- also dem, was außerhalb der eigenen Haus-Burg- und Gartenarchitektur, so vor sich hin lebt. Mitunter, wird auch bezüglich ersterem, unsereinem ja eine tierethische Überkonditionierung vorgeworfen, - was ich nicht wirklich bestätigen kann. Zumindest, stimmt auch hier meine Prioritätenkette, und ich mach mir oft mehr Sorgen um wild gewordene menschliche Sprühaktivisten, die so den Sprührausch kriegen, dass man sie glatt noch selbst mit den Beinen zuerst aus dem Nebel ziehen muss. Als wenn es keine smarteren und für alle Beteiligten auch gesündere Methoden, des Entfernens oder Verhinderns von Kleingetier im Dunstkreis des Fernsehgerätes geben würde. Bei Sprühern im Garten allerdings, muss ich mir diese Sorgen glücklicherweise lediglich bezüglich der Gesundheit des Organs oberhalb der Halskrause machen. Alles, nicht so einfach. Zudem gibt es auch für mich, für ein ganz besonderes Spinnentier, sogar ziemlich ausgeprägte Grenzen der Sympathie zwischen drinnen und draußen. Wobei hier aber die Seltsamkeit herrscht, dass man dieser Milbenart, immerhin zugute halten kann, dass sie selten von alleine in die Hütte kommt.

bild Sich des reichhaltigen Lebens zu freuen, erfordert bezüglich der Zecke, überhaupt besondere Methoden der Erzeugung von Freude. Deshalb muss ich da auch anderweitig drauf eingehen. In bestimmten Gegenden, wie eben auch hier am sogar magisch lebendigem Berg, wo man eher vom Zeckenregen-, denn dem Auftauchen von Einzeltieren spricht, kann dies mitunter in einem munterem menschlich-sozialen Beisammensein mit gegenseitigem Entfernens dieser Tierchen enden, - welches man in dieser Form, eigentlich nur noch von der Fellpflege näherer Verwandter der Menschen her kennt. Allerdings auch zu einem ganz schön unterschiedlichem Blickwinkel, bezüglich einer medizinischen Grundversorgung- oder sagen wir besser, Nutzung. Die immer so zwischen den zwei Extremen schwebt, einerseits nicht wegen oder nach jedem Zeckenbiss zu den Ärzten rennen zu wollen, die andererseits, zu Häufungszeiten, dadurch eh schon überlastet sind. Was, je nach Region und Durchseuchungsraten der Viecher und deshalb auch entsprechendem Risiken von Borrelieninfektionen durch Zeckenbisse, die nur bei rechtzeitiger Früherkennung mit Antibiotika behandelt werden können, durchaus ein Problem sein kann. Besonders, weil Borreliose schwer zu diagnostizieren ist, während die Durchseuchungsrate in manchen Gegenden, bis und über 50Prozent gehen kann. Eine mögliche Impfung gegen Meningoenzephalitis (FSME), ebenfalls von Zecken übertragen, sollte deshalb unbedingt genauso genutzt werden, wie die tägliche Körperbetrachtung in zeckenreichen Gebieten Pflicht sein sollte, da Borreliose wiederum, von der Zecke erst zwischen 6-48 Stunden nach dem ersten Saugen übertragen wird. Also noch Zeit ist, sie rechtzeitig zu entfernen. Das ist auf jeden Fall sinnvoller, als bis zum nächsten Tag oder gar länger auf einen Arzttermin zu warten, damit der die Zecke entfernt und ihn evtl. später dann nochmals wegen einer Infektion aufsuchen zu dürfen. Wobei man oft hört, dass man darauf achten sollte, sie beim Entfernen nicht zu quetschen (quasi mit den Krankheitserregern ausdrücken)-, weiß aber nicht wirklich, ob dies tatsächlich ein Problem ist. Allerdings muss man es ja auch nicht darauf anlegen, sondern greift mit entsprechendem Werkzeug, (Zeckenzange oder Zeckenschlinge), sowieso direkt auf der Hautoberfläche unterhalb des Hinterleibs der Schönheiten und versucht beim Herausziehen darauf zu achten, dass dabei keine Teile der Mundwerkzeuge abreißen. Die werden übrigens oft fälschlicherweise für einen Kopf gehalten, - den eine Zecke, als Milbenart, aber gar nicht hat. Gelingt dies nicht immer, ist es i.d.R. aber auch kein Problem und der Restschmodder wird vom eigenen Körper abgestoßen. Sollte es deswegen dennoch mal eine Entzündung geben, ist auch ein späterer Arzttermin jetzt nicht die Welt. Ansonsten, wüsste ich bei der Zecke jetzt groß nichts, weshalb ich sie hoch jubeln sollte. Will meinen, man sollte auch hier keine allzu großen Freundeskreise, dieses sicher ebenfalls großem Wunders der Natur erwarten. Die auf dem Foto, durfte aber aufgrund guter Zusammenarbeit beim Entfernen, wieder in die Freiheit. Nennen wir es ein Gentlemen's Agreement zwischen Mensch und Vampir, - bei dem ich mir allerdings jetzt schon sicher bin, dass sie es beim nächsten Zusammentreffen wieder vergessen hat. Das mit der Kommunikation, ist für eine Vermenschlichung dieser Lebensformen, einfach noch nicht ausgereift genug.


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