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17.03.2015 von eb , - Allerlei Textliches

Zwischen Bauchkunst, Kunstbauch und Kunstschmaus.

bild

Unter den Menschen, hat der Begriff "Kunstbanause", einen eher zwiespältigen Charakter. Eigentlich, resultiert er aus einer Abwertung von nicht frei Geborenen in der Antike, welche ihren Lebensunterhalt durch körperliche Arbeit bestreiten mussten und deshalb wenig Sinn für die freien Künste aufbrachten. Wobei man angesichts prähistorischer Funde menschlicher Gestaltungsgelüste, den Kunstbegriff wohl weit über solche Elitarismen hinaus dehnen sollte. Andererseits, haben zu allen Zeiten so manch einfache Seelen, es nun mal auch nicht beim allzu oft durchaus verständlichem Desinteresse belassen, sondern aus mitunter recht irrwitzigen Motiven, gerade bei den kulturgeschichtlich relevanten Kunstwerken von Menschen, - sogar ausgesprochen zerstörerisch gewirkt. Zerstörungen, führen aber in der Regel nur beim Zerstörer nicht zu Verstörungen, - weshalb ich davon ausgehe, dass sich auch ein eventuelles Verständnis für die Auslegung einer Liebe zur Kunst über den Magen, - eher in Schranken halten wird. Auf ein verbindendes Gespräch unter Kunstliebhabern, - hoffe ich wahrscheinlich umsonst.

Helga, die verkannte Schiffsratte, - beim nachdenklichen Betrachten ihres Göttergatten. Welcher in der Kapitänskajüte ein ziemlich altes edles Gemälde entdeckt hatte, - und sich nicht entscheiden konnte, ob er die Vorder- oder Rückseite davon, einem guten alten Hartkäse vorziehen würde. Nach Beendigung des Tests, war er sich immer noch nicht sicher, aber man konnte mit Sicherheit eine schiffsweite Jagd auf nagende Kulturbarbaren erwarten.


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