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15.12.2013 von eb , - Artikel

Zonen des Zwielichts, - nicht nur auf der schwäbischen Alb.

Gehoben wirre Touristik-PR für den gestrandeten Altfreak.

Skyline von Dotternhausen    Klick macht dick.
bild Glücklicherweise, gibt es im ganz unstrategisch und sehr unsystemisch gearteten Märchenland, ja keine Polittrolle. Und da hierzu-blogge noch ehrlich und ganz ohne Eigennutz gelogen wird, kann ich auch mal wieder halbwegs elegant in Bereiche einschwenken, die dem eigenen Herzen doch immer noch am nächsten liegen. Eines der Geschichten für Liebhaber des Nebels, ist natürlich unbedingt die Beschäftigung mit einem durchaus menschlichem Hang zu Widersprüchen. Also dem, welchem im besonderen Politseelen und andere Vermarkter einer ultimativen Vernunft, am liebsten aus dem Wege gehen. Und im Besonderen Erstere, dann doppelt und dreifach erliegen. Aber auch unter den uneigennützigen Anhängern gerader klarer und eindeutiger Aussagen sowie Annahmen, findet man durchaus den einen oder anderen Tierfreund, der Steak-essend seinen Hund streichelt. Während es ihm eigentlich vollkommen frei steht, sich entweder fleischlos zu ernähren, oder zum Halter von Tieren zu werden, die er ansonsten zusammen mit seinem Hund verzehrt. Was jetzt keiner als irgendeine Form von Kritik oder gar militantem Vegetarismus auslegen muss. Es geht einfach nur um Widersprüche. Wenn jemand "Reflexionen" in sein Banner schreibt, kann er sich das nun mal nicht so einfach machen, und einfach im Wunsch nach einer perfekten Welt Begebenheiten ignorieren, die nun mal auch einfach genauso existieren, wie niemand davon frei ist. Ich meine, exorbitante High-Tech Turmliebhaber am momentanen Wohnort, die sich gleichzeitig nicht schnell genug beeilen können, einen mit historischem Zeugs und Fastnacht-Gesängen zu zuschütten, haben genauso etwas eigentümlich Widersprüchliches an sich, wie Sozen die links blinken und rechts fahren, - Grüne, die Mutter Erde mit der Autoindustrie verkuppeln, - oder Christdemokraten, die sich aufführen als wären sie am Hofe von Ludwine der Vierzehnten. Einer der liebenswerteren und zudem ehrlich gehandhabten Widersprüche dagegen, wäre zum Beispiel der Ausspruch eines grinsenden Isländers, - der da meinte; "Wir wissen natürlich, dass es keine Trolle und Elfen gibt, - aber für uns gibt es sie eben doch." Nobody, - is perfect.

So ein "echtes" Malerherz, hat das zusammenführende Verarbeiten von Gedankenbildern, Gedankenfetzen, Eindrücken und natürlich auch Widersprüchen, - ja irgendwo schon im Pinselarm. Ein konditioniert symbolisierender Grafikerstift dagegen, taugt für echte Komplexitäten eigentlich genauso wenig, wie andere das gleiche Problem, aber absolut unreflektiert, sogar mit Doktorhut und noch billigerer Symbolik, ins Nirwana der vollkommen menschlichen Entfremdung abstrahieren. Also muss man sich mitunter durchs wund Tippen der Finger behelfen. Ich arbeite daran, - aber wenn dann doch ein wenig arg auffällig viel Lokalkolorit, mit I-Pad, Handy und Audi A8 im Klostergarten auch noch die ökologische Peitsche schwingt, dann bekommt auch solch eine gehandicapte Seele, zumindest ein paar amüsierte Gedankenbilder mit ähnlich Wirrem hin. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ausgerechnet so ein spiritualisierter "Man tut ja auch was für die Umwelt"-High-Tech-Öko-Grund dafür, mir genau dies vorwerfen wird. Aber dies macht nichts. Ich selber, betrachte es als respektvolle Hommage, an das verzweifelte Augenrollen, all der noch an Menschen interessierten Künstler, - wenn die Meute mal wieder versucht ein Bild zu interpretieren.

bild Der Unterschied zwischen dem, der Märchen liebt, und dem, der darüber die Welt erklärt, - könnte man in ungefähr ähnlichem Verhältnis betrachten, - wie jemanden, der Einstein ernst nimmt, und jemanden der einfach nur in die Welt tönt, dass sowieso alles relativ ist. Ebenfalls ähnlich, verhält es sich mit den viel gerühmten Übergängen, zwischen der "diesseitigen" Real-, und der "jenseitigen" Märchenwelt. Wobei es in der Märchenwelt ja immer schöner- als in der realen ist. In Märchenfilmen, findet man dafür immer diese Art von "Plop"-Übergängen. Also irgendeine Art von dubiosen Toren oder magischen Erscheinungen, die einfach nur von hie nach da führen. Dies wiederum ist ähnlich wie die Frage, wie weit es von Europa nach Amerika ist. Per Schiff oder Flugzeug, sind dies schon ein paar tausend Kilometer. Zu Fuß, - gerade mal ein kurzer Sprung, über einen dieser Gräben von Islands Schönheiten, welcher die eurasische von der nordamerikanischen Kontinentalplatte trennen. Spätestens im süddeutschen Raum, taucht dann wenigstens die Frage auf, wie weit es denn von der Schwäbischen Alb nach Island sein könnte. Will meinen, man muss sich das Jenseits schon ein wenig erarbeiten. Einfach so postulieren und als Weisheit für demokratisierte Erdbeeren verkaufen, - ist leicht. Was dann auch entsprechende Filme wieder zeigen. In welcher die Helden, dann doch erst mal ein paar Drachentötungen und sonstige Abenteuer bestehen müssen, bis besagte Tore überhaupt erst erreicht werden.

Dies muss man jetzt nicht zwingend gleich wieder mit Sprüchen wie; "Ohne Fleiß, - kein Preis" oder; "von nix kommt nix" kommentieren. Nicht alle Märchen, handeln von Schätzen, Königreichen oder ähnlichen Besitztümern, für die man mühevoll Prinzessinnen retten- und die dann auch noch heiraten muss. Für manche Helden, würden da vielleicht sogar schon die ganz normalen märchenhaften Tore und Übergänge reichen, die man alleine auf der schwäbischen Alb, im bergischen Land, im Hochsauerlandkreis und sogar im Stadtpark von Wanne-Eickel, an jedem Baumstumpf findet. Leider sind die Prinzessinnen in der Regel rarer gesät, als im literarischen Märchenland. Und reichen deshalb gar nicht für alle. Sei's drum. Wer sich also ein paar Schlösser über tugendhafte Damen er-heiraten möchte, muss sich eben auch den dabei herrschenden Wettbewerbsregeln stellen. Jenseits hin, Jenseits her. Außerdem haben diese Art von Märchen, auch immer einen schwer über-kapitalistischen Geruch an sich. Jene, die es nicht so mit der Aristokratie und Großgrundbesitz haben, sehen die Sache nicht nur deshalb schon ganz anders. Sondern neigen eher dazu, das Jenseits mit dem Diesseits auf eine Art und Weise zu verbinden, die beide irgendwie gleichwertiger aussehen-, aber trotzdem Optionen zur Realisation von Träumen übrig lässt. Was natürlich auch so seine Tücken hat. Und auch ganz schnell mal im großen strategischen Hosenflattern einer Mitte enden kann, die zum Schluss gar nichts mehr gebacken bekommt, als das ständige Hantieren damit, ohne noch zu wissen wofür. Wenn der diesseitige Waldschrat, sich in die jenseitige Dorfmagierin verguckt hat, dann muss ihm schon klar sein, was ihm wichtig ist. Wer den Unterschied zwischen all den schönen menschlichen Gefühlen und Koalitionsverhandlungen nicht mehr kennt, kann sich gleich dem Teufel verkaufen, oder ähnlich geartete und bereits schon erwähnte Zweckbündnisse mit Prinzessinen anpeilen. Die Gefahr, dass bei der ganzen Drachentöterei zum Schluss doch noch einer am Frühstückstisch übrig bleibt, ist übrigens für alle gleich, geschlechtlich nicht zu spezifizieren, und fällt unter die Kategorie; "No risc, - no fun".

Ohne Risiko, geht nichts. Natürlich zeigt alleine schon das Ding mit Siegfried und den Nibelungen, dass auch der geradeste und mutigste Sammler von Schätzen dazu neigen kann, die Damenwelt aufgrund reiner Kumpelei zu betrügen. N'bissken blöde, waren die Mädels damals ja schon, - aber eben auch nicht unbedingt besser. Da lob ich mir doch die mehr zwischen-räumlichen Sachen. Wenn der alte Bock von Waldschrat anfangen sollte, der Kammerzofe der "grand dame" der Magie nach zu stellen, dann wird der ganz schnell zum Frosch und hat auch nichts mehr zum Lachen. Naja, - gut. Ganz mieser Vergleich,- also zurück zum Diesseits. (Hüstel) Welches man schon in einem gesunden Verhältnis zum Jenseits betrachten sollte. Und auf keinen Fall, muss man bezüglich in schwäbischen Höhlen-, entlegenen Waldgebieten-, finsteren Erdreichen und unter Kinderbetten hausender Randgruppen, immer direkt an über-steuerte Events, wie z.B. Fastnacht denken. Der echte schwäbische Troll, ist genauso ganzjährig hungrig, wie echte Hexen es kaum nötig haben, sich Masken anzuziehen. Auch die ruhelosen Geister alter Keltenfürsten, werden sich kaum wirklich durch viel Krach und TamTam, beim Mopsen von Jungfrauenseelen stören lassen. Durchaus ja möglich, dass die eine oder andere Erscheinung, zu den eher kulturell integrierten Wesenheiten gehört, die man nicht schlechter machen muss, wie ihr historischer Geruch. Aber man muss schon wirklich daneben sein, wenn man heute noch als naiver Tourist, auf der Alb im Winternebel spurlos verschwindet, - nur weil man nach übertriebenem Genuss von Trollinger, einen echten Troll für die Reinkarnation von Thaddäus Troll hält. Nein, - das wirkliche Gespür für Zwischenräumliches, entwickelt sich erst, wenn man es nicht darauf anlegt, den Klischees und Albträumen aus der Konserve nach zu jagen, - oder gleich ganze Universen zu spalten.

.....

So, ich glaube dies reicht. Um bewiesen zu haben, dass Wirrnis nun mal einfach nicht wie klare Kloßbrühe auszusehen hat. Das verfälscht ihren Charakter genauso, wie Märchen die man als grundlegende Wahrheit verkauft. Es ist einfach nicht authentisch. Wirr, ist genauso wirr-, wie ein Widerspruch ein Widerspruch-, und ein Märchen ein Märchen-, aber keine politische Story sind. Wenn schon wirr, dann bitte ehrlich. Und ein wenig Stil, darf die Sache dann ruhig auch mal haben. Unsereiner hat nichts gegen Wirrnis. Irgendwas Wahres, ist auch da immer mit drin versteckt. Und es gehört nun mal durchaus mit zur menschlichen Vielfalt dazu. Und wenn mir ein vor elektronischen Spielzeugen nur so strotzender Liebhaber großer Hubräume und großindustrieller Vormachtstellungen seine Mitgliedschaft bei den Grünen bekundet, - oder auch ein HARTZ-IV Empfänger, der sich am liebsten Gerhard Schröder wieder zurück wünscht, - zu mir sagen; "Hey, - ich bin ganz schön wirr,- oder?", - dann bin ich sicher nicht begeistert, aber eine verhältnismäßige Ehrlichkeit, weiß ich immer zu schätzen. Wenn so Freaks mir das aber als logisch durchdachte Sinnhaftig- und geistige Eindeutigkeit verklopfen wollen, dann haben die nicht mehr alle Tassen im Schrank, oder jede Verhältnismäßigkeit für Begrifflichkeiten generell verloren. Wer den Nebel nicht mehr vom Sumpf unterscheiden kann, muss den Sumpf nicht zum Fels erklären.


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