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18.07.2013 von eb , - Allerlei Textliches

Die Erfolgreichen.

Klick macht dick.
bild Jüngst, - als ihr klar wurde, - dass die Endlichkeit auch vor ihr nicht halt machen würde, begann sie zu überlegen, was sie denn so im Leben erreicht hatte. Das mit dem "reich" werden, hatte nicht hin gehauen. Zu dicke Schenkel, um als Model berühmt werden zu können. Die Karriere als Schauspielerin, hatte sich auch eher in Grenzen gehalten. Und so manch bitteren Kompromiss unter der Bettdecke erfordert. Oder eher darüber. Je nachdem, was sich profitabler filmen lies. Sei es aus Hoffnung, oder einfach nur um über die Runden zu kommen. Die Welt der Schönen, Reichen und Erfolgreichen jedenfalls, - glitt an ihr vorüber, - wie Sand der in Jahren der Erosion, von anderem Sand überdeckt wird. Und nun, - war alles nochmals um Welten härter, als sie sich die eigene Welt in ihren Jugendträumen noch zu gestalten wagte. Was blieb übrig? Nur schwach, schimmerten noch die Bilder durch, an welche sie sich erinnern konnte. Aus der Zeit, - wo noch nicht die Rede davon war, dass man reich, berühmt oder erfolgreich sein wollte. Schwache Erinnerungen von Freundschaft und Liebe drängten sich auf. Werte, an die man geglaubt hatte. Menschen, die man einfach so gemocht hatte. Und niemals kalkuliert hätte. In all seiner jugendlichen Naivität. Erinnerungen, wie aus dem Märchenbuch einer vergessenen Zeit. Um sie wie Albträume voller Trauer beiseite zu wischen. Weil diese Realität keine Trauer duldet. Warum, - hatte sie verloren? War sie nicht hart genug? Nicht geeignet dafür, - um an die Spitze zu kommen? Dort, - wo sie hin wollte? Wo alle hin wollten, aber sie sicher darin war, sie alle um Nasenlängen schlagen zu können. Alles dafür getan hatte. Und um jetzt in den Spiegel des eigenen Ich's sehen zu müssen, welches nicht mehr zu Wege gebracht hatte, als einem Traum nach zu laufen? Und dabei nicht mal zu wissen, wessen Traum es denn gewesen war. Was es wirklich ihrer gewesen? Sie konnte sich nicht mehr daran erinnern. Und da war keiner mehr, der sie daran erinnern könnte.

Dafür gab es aber jede Menge Leute, die ihr ständig erklärten, was man unter sozialem Auf- und Abstieg zu verstehen habe.

Der lebenslange soziale aufsteigende Abstieg, entspricht ungefähr der Jagd der Barbaren, - nach dem Gebahren, - ihrer Oberbarbaren. Aber es klingt hübscher, moderner, - und irgendwie wissenschaftlicher.


Kommentare:


aebby Uhrzeit 19.7.2013 13:16:30

Sie gehört zu den Treppenstufen der Erfolgreichen. Der Impuls, den man nach oben benötigt lässt sich nur auf dem Rücken vieler erzielen, die sich in die andere Richtung bewegen - Impulserhaltung gewissermaßen.

Und angesichts des letzten Satzes "Jagd der Barbaren, - nach dem Gebahren, - ihrer Oberbarbaren" noch ein ganz anderer Gedanke ;-) Kennst Du den Film "Erik der Wikinger" Auf die Frage "Warum rauben und morden die Wikinger ständig?" antwortet Erik: "Wir machen Raubzüge um den nächsten Raubzug zu finanzieren"


eb Uhrzeit 19.7.2013 15:3:51

@aebby Hihi, Impulserhaltung triffts :-) Hab lange überlegt, ob die Überschrift daneben ist. Eine Frage zwischen Logik und Gesellschaftsmentalität. Von der Logik mit Akzeptanz einer Hierarchie her, entscheidet die Position der Stufe über den Blickwinkel. In einer Leistungsgesellschaft, geht es aber zu wie eben beim Leistungssport. Die Erfolgreichen, sprich Gewinner, sind immer nur die ersten drei. Damit gehört sie, - entsprechend dieser Mentalität, - zu den Erfolglosen. Die reine quantitative Masse aber, - der herrschenden Anzahl von Tellerwäschern die alle zu Rockefeller werden wollen oder dies als wünschenswertes Ziel verdröhnen, - lässt die Definition einer erfolgreichen Gesellschaft zu. Erfolgreich eben darin, Menschen hervor zu bringen, die außer Statusdenken und machtvollem Streben nach Selbsterhöhung, - keinerlei sonstige Lebensinhalte mehr kennen.


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