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16.06.2013 von eb , - Allerlei Textliches

Des Hofmalers Problem mit der Kunst,

... oder auch, - der kalkulierbar schmale Weg der intellektuell linientreuen Akzeptanz.

Kunst und künstlerische Prostitution. Sicher ein Thema, was Künstler, Wissenschaftler, Kirchenleute und Journalisten, - ja selbst blogger genauso betrifft, wie den ebenfalls konfektionierbaren Haus-, Garten und Wiesenpolitiker. Und eigentlich könnte man es als ziemlich müßig beschreiben, lediglich bei den Ersteren spezifische Sonderstellungen für etwas zu sortieren, was einfach auch jeden Einzelnen betrifft. Wobei das spezifisch Grundlegende, schon andere mehr als ausreichend einfach verständlich dargelegt haben. Trotzdem möchte ich empfehlen, - diesen verlinkten Artikel erst mal durch zu lesen. Sprüche wie; "Lieber hungern, als geistig zu vertrocknen, sollte die Devise sein", - mögen für den durchschnittlichen Überlebenskämpfer, der sich nicht auch einer politischen Frage stellen möchte, warum er denn immer mehr kämpfen muss, - ein wenig arg markig klingen. Bilden aber doch ein schönes polares Gegenstück zum täglich Bild der ausgerechnet erfolgreichsten und populärsten Künstler, im mitunter schon unmittelbarem Dunstkreis der Macht und des Einflusses, - bzw. ähnlich prominenter und finanzstarker Förderungs-Umgebungen. Zumindest mal immer dort, wo auch der Begriff; "Leitfiguren", diesen zeitgemäßen Hauch von Elite an den Leitlinien entlang erhält. Man muss dabei auch überhaupt nicht zwingend immer beim Boulevard kleben bleiben. Auch Niveau, - hat sich bisher eher selten an die dimensionalen Bewertungsmöglichkeiten seiner selbst getraut, als viel lieber seine technischen Möglichkeiten innerhalb der Klischees gepflegt.

Dies ist ähnlich gesät, wie das Unvermögen, - "Scheren" zwischen einer Upper-Class und einem ziemlich großen Rest, selbst noch beim deutschen TV für den Landwirt, angemessen an seiner eigenen Mitwirkung und einem möglichen Verantwortungsbewusstsein, - überhaupt real betrachten zu wollen. Auch wenn mir der anfangs verlinkte Artikel von Herrn Stein ausgesprochen gefällt, sollte er sich vielleicht dennoch zusätzlich doch ein wenig konkreter auf ein paar Feinheiten einlassen. Es ist ja nicht wirklich so, dass es an Künstlern fehlen würde, die sich nicht tatsächlich parteipolitisch und zudem in höchst bedenklich mittigem Fahrwasser engagieren. Und z.B. sehr auffällig darauf aufpassen, ja nicht der medialen Demagogie einer noch möglichen linken Partei zu widersprechen. Manch einer davon, hatte übrigens in seiner Frühzeit mit geradezu kerniger Markigkeit, von der unabdingbaren künstlerischen Freiheit und ihrem intellektuellem Kritikbewusstsein gesprochen. Ich bin mir deshalb nicht wirklich sicher, ob es nicht doch ein ziemlicher Klischeevorschlag ist, als Künstler ausgerechnet die; "generelle", Stimmung wiedergeben zu wollen? Dies wäre nicht nur Andy-Warhol-Geschwätz, sondern nämlich auch unbedingt der zeitgemäß bequeme Mainstream. Mit all seinen konformierenden und pervertierenden Auswirkungen. Der sieht ungefähr so aus, dass man anhand absolut berechtigter Kritik an Hofmalern vergangener Zeiten und auch vergangener Ideologien allseits akzeptierbare Beispiele benennt, - Mainstream-getreu die aktuelle Zeit aber darüber wiedergibt, - indem man eben konkret genau darauf nicht eingeht. Da bleibt ein Geruch zurück. Der, nach dem Flair des Kritikers, der sich trotzdem alle Optionen offen halten will. Zeitgemäße Marktstrategie und PR.


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