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14.03.2013 von eb , - Gedichtle, Blumiges, Textbilder

Was die Erklärung von der Geschichte unterscheiden könnte.

Oder auch, - Antiode, gegen die Erhabenheit der fatalistischen Spiritualität im Kartoffelbrei.

Als das Ende war soweit,
war er noch nicht bereit.
Er flehte, fluchte, weinte um sein Leben,
wollte noch ein letztes Mal nach Großem streben.
Dem Tod ging's mächtig auf die Nerven,
als er begann das Ende auszuwerfen.
Und gab den weisen Rat,
doch still zu halten für die letzte Tat.
Da jammerte der arme Lebemann,
ob er denn gar nichts tuen kann?
So mir nichts dir nichts, aus dem Leben scheiden,
lässt jeden Totgeweihten leiden.
Der Sensenmann, nun fast schon sauer,
reißt grausig ein die letzte Lebensmauer.
Greift nach des Mannes Seele,
um sie zu stopfen in die eign'e Kehle.

Starke Seelen hat nicht jeder,
doch diese hier war zäh wie Leder.
Krallt wild entschlossen sich ins Fleisch,
und widersteht den Klauen mit Gekreisch.
Der Tod, nun auch nicht mehr der Jüngste,
fängt an zu schwitzen üble Dünste.
Das Ding hing fest wie Klebstoffreste,
und seine Kondition war wahrlich nicht die beste.
Völlig außer Atem macht er weiter,
doch pumpt sein schwarzes Herz schon Eiter.
Gerade als er glaubt es doch zu schaffen,
da sieht die Welt den Tod den Tod hin raffen.
Mit bleichem Blick und letztem Röcheln,
fängt finst'res Blut nun an zu köcheln.
Verdampft die hagere Gestalt zu Rauch,
der sich verliert als Schattenhauch.

Wer wirklich glaubt, dies wäre so gescheh'n,
wird wohl noch in jedem Glauben Wahrheit seh'n.
Und Worten folgen, Wort für Wort,
was anderen gefällt als Dogmenhort.
Am Ende suchend nur in Kirchen steh'n,
... doch niemals der Geschichten Sinn versteh'n.


Oder auch ...
... wie das TamTam dem TamTam zum nötigen TamTam verhilft, - das "gottverdammte Teilchen", zum Gottesteilchen wird, - während der schon längst einen ganz anderen Namen hat.

Und die Suchenden nach allem suchen, was nichts mit ihrem eigenen Namen; "Mensch", - zu tun haben könnte.

.... Amen.

(Keine Mützenpflicht für "wahre" Heiden !)


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