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17.08.2012 von eb , - Unspezifizierte sonstige Grafiken und Zeichnungen.

Leere Fliegenfallen und nichtige Fallfliegen 2.

Aus der Reihe; "Metaphysik für Biertrinker."

DIN-A4 Polychr.     Klick macht dick.
bild



Während Fliegen, das gesteuerte Fallen eines Fliegers ist, ist Fallen, - zwecks fehlender Kontrollmöglichkeiten, stärker ans Schicksal gebunden, - als Fliegen. Beides benötigt aber Bezugspunkte. Nicht nur, - um zwischen Fliegen und Fallen unterscheiden zu können. Sondern auch, um zu wissen, - wie und wo man ankommt. Weshalb im Nichts, mangels Bezugspunkten,- für den Proband, Fliegen und Fallen das Gleiche sind. Der praktische Nutzen dieser Erkenntnis, - hält sich allerdings, zumindest für den Proband, - nicht mal in Grenzen. Trotzdem das Nichts, durch ihn selber, - gar kein Nichts mehr ist.

Was mir jetzt die Weintrinker unter den Metaphysikern, richtiger-weise vorwerfen werden. Denn genau genommen, nimmt jegliche Füllung, ja sogar jegliche Bezeichnung des Nichts, dem Nichts den eigenen Inhalt bzw. Sinn. Was schwer zu verstehen ist. I.d.R. wird der Begriff "Nichts" immer dort verwendet, wo eine Leere vorhanden ist. Eine Leere, ist aber immer an einen Raum gebunden. Und sobald ein Raum vorhanden ist, ist Nichts, - nicht mehr nichts. Denn das Nichts, benötigt weder Raum noch Leere. Es ist einfach "Nichts". Um den tatsächlichen äußeren Rand des Begriffes zu präzisieren, könnte man Heisenbergs Unschärferelation entsprechend analogisieren, und käme beim gleichen Problem an. Bereits schon die einfache Verwendung des Begriffes selber, füllt einen Raum, - und schon, ist da nicht mehr, - nichts. Aber ganz so wild, wollen wir es ja nun wirklich nicht treiben, - und bleiben bei den eher menschlich noch nachvollziehbaren Assoziationen von Nichts. Was die Menschen zu allen Zeiten ihres Daseins dazu verführt hat, - die Welt zu erklären. Und deshalb auch mir, ein paar handfeste Definitionen abverlangt. Wobei man unsereins, natürlich nicht, bzw. nur temporär ernst nehmen muss. Sagen wir, - bis zum Ende der Legislaturperiode.

Ob ein Nichts, einen Raum benötigt, oder in einem Raum nichts ist, hängt von der generellen Messbarkeit eventueller Räumlichkeiten ab. Sind diese messbar, kann man auch von Leere sprechen. Über die Farbe des Nichts, - kann man sich natürlich streiten. Doch unsereiner, - ist nun mal immer noch Fan alter Science-Fiction-Klassiker. Und da war der Hyperraum, - eben rötlich. Und meine bescheidene Zugabe, wäre noch das Vorhandensein von Sauerstoff, - damit oben genannter Proband nicht blau anläuft. Was soll's. Andere erklären Götter mit langen weißen Bärten. Und wieder andere, - füllen die ganze Schoße mit grellem weißem Licht. Wiederum andere, mit "den Märkten". Die größte Unmöglichkeit aller Möglichkeiten, ist das Vermögen, das Nichts, - ohne irgendeinen Inhalt oder dessen Grenzen zu beschreiben. Der Umkehrschluss, wäre die Aussage, dass niemals ein "Alles" definierbar wäre, - ohne ein "Nichts". Womit nicht ausgesagt ist, ob das Nichts ein Bestandteil des Alles ist, oder das Alles ein Bestandteil des Nichts, bzw. welcher Anteil, größer oder kleiner ist. Unter Umständen, ist alles ja auch nichts, bzw. das Nichts, - alles was da ist. Wer auch immer damit nichts anfangen kann.

Schließlich weiß jeder was "Nichts" bedeutet. Beziehungsweise, - benutzt es auch in jeder erdenklichen Relation zu irgendwas, was irgendwie nach Inhaltslosigkeit riecht. Griechenland ist pleite z.B. Ein paar andere Länder demnächst wahrscheinlich auch. Also, - ist da nichts. Bis auf ein paar Menschen, - die auch kein Geld haben. Doch wo kein Geld ist, - ist nichts, - heißt es dann. Merkwürdige Sache, - das. Warum soll dies also unsereiner nicht genauso dürfen? Denn mit Sicherheit, - kommen da jetzt wieder die stöhnenden Experten der Sinnhaftigkeit, - pragmatisch verwendbarer Nutzbarkeiten. Und fragen, - wie man sich bloß für's Nichts interessieren kann? Naja, - es gibt genügend Leute, die sich für "nichts" anderes, als für sich selber interessieren. Überträgt man deren Bewertungsmaßstab für andere auf sie selber, bleibt dann zwangsläufig "nichts" übrig. Metaphysisch, muss man hier allerdings noch von Singularitäten sprechen. Denn die können trotzdem die Klappe nicht halten, wenn's darum geht, das Nichts auch weiterhin profitabel füllen zu wollen. Und dies dann, knapp am Ereignishorizont, - so, - als wäre es "Alles". Neben dran, - haut einem dann die halbe Medienwelt, inklusive Politik, - diese schwarzen Löcher noch wie eine Religion um die Ohren. Bei ungefähr zwei Radioberichten und vier gelesenen Zeitungsartikeln pro Tag, erreicht man nach einer Woche einen Durchschnitt des zehnmaligen täglichen Betens des Begriffes; "die Märkte". Was einem ungefähr so viel sagt wie; Peterchens Mondfahrt zu; "den Sternen". Die Sterne stehen günstig für den Start. Oder, - die Sterne haben gerade miese Laune, - lasst sie uns besänftigen. Bzw. auch, - die Sterne haben kein ausreichendes Vertrauen mehr darin, dass andere das Risiko eingehen, welches ihr eigener Job wäre. Mondfahrt mit Sternenlicht zur ultimativen Absicherung der Entwicklung zur Supernova sozusagen. Stabilitätspakt mit Spekulanten, würde es wahrscheinlich praktischer beschreiben. Aber stattdessen, redet man mit "Alles" über "Nichts" im "Nebel".

Und ausgerechnet unsereinem wirft man so was vor? Oder, - soll jetzt sogar Praktisches bieten? Geht's noch? Natürlich geht das! So richtig zeitgemäß sogar. Unsereiner wäre nicht ich, wenn es diese Welt schaffen könnte, ihn in Sachen Nonsens zu schlagen.

Der Markt ist sozial,
und Politik, - ganz furchtbar ehrlich.
Unsere Ökonomen sind genial,
und jede andere Sicht darauf gefährlich.

Experten sind sowieso sehr wichtig,
um zu raten, - was könnt richtig sein.
Und ist die Sache nichtig,
war ihre Expertise trotzdem fein.

Die Deutschen sind ein friedlich Volk,
und ständig, - nur die Guten.
Ihr Kriegsspielzeug, das Ausland molk,
um in den Frieden Geld zu fluten.

Die Bundeswehr im Innern,
ist dagegen, - nur zu unserer Sicherheit.
Sie wird uns zeitig dran erinnern,
dass sie uns nur, von uns befreit.

Für Zweifler gilt, der Raum ist hohl,
und Gott, - ein weißer Elefant.
Drum fühl ich mich wohl,
da ich die Weisheit fand.

Und das; "Nichts", - ist Blutrot. ... Basta. ... Absolut alternativlos. ... Noch Fragen?

Der Experte fürs Nichts empfiehlt, - vor dessen Besuch, ausreichend Nahrung für die Ewigkeit einzupacken. Seine Prognosen, raten sicherheitshalber auch zur Mitnahme einer Taschenlampe, - da nicht ganz sicher ist, ob das Nichts beleuchtet ist, - und man im Zweifelsfalle, vielleicht auch lieber Sonnenbrillen einpackt. Im ersteren Fall, fällt das Genießen der Farbe Rot, - leider aus. Alles in allem, wünscht die Expertise einen guten Flug. Oder Fall. Was auch immer. "Die Märkte", - werden's schon richten. Oder auch nicht. Irritation ist zwecklos, - begeben sie sich mit ihrem Raumschiff nach Steuerbord, - und bereiten sie sich auf ihre Assimilation vor. Amen.


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