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23.07.2012 von eb , - Märchenhaftiges ohne Haftung.

Mal kurz anhalten,

... aber immer schön aufpassen.

(C.) 24x30cm-Marouflage Acryl       Klick macht dick.
bild



Da muss jetzt angesichts einfacher Bildchen keiner denken, dass es prophylaktische Gründe fürs handelsübliche Hantieren mit dem Rasenmäher gäbe. Die süße kleine Katze, füttert sich ja auch mit süßen kleinen Vögelchen. Deshalb verpasst, - Mensch, - ihr auch keine neue Frisur. Und fressen und gefressen werden, ist evtl. auch im Märchenwald nicht das Gleiche, - wie mähen und gemäht zu werden. Letzteres, ist eher ein Merkmal unserer modernen Marktwirtschaft. Ob es ein generelles Merkmal der Menschen an und für sich ist, haben wir vor lauter ideologischem Gehampel, ja noch nicht mal ausprobieren können. Zudem, - ist ja noch gar nichts geschehen. Außer vielleicht ein paar allzu vorschnellen Interpretationen. Nicht jeder mit großen Augen, - ist auch hungrig. Und nicht jeder mit einem breiten Maul gefräßig. Vielleicht bahnt sich hier ja sogar auch nur eine gute Freundschaft an? Oder gar eine zarte Liebe? Vielleicht kennen sich die beiden ja auch schon ewig? ... Wer weiß das schon? ... Des Farbenklecksers ultimativer Trumpf über seine Bewerter, - wäre eigentlich sein Schweigen. Sonst müsste er glatt noch die Wahrheit sagen. Nämlich die, dass man eventuell auch einfach nur fröhlich die Phantasie hat laufen lassen. Und einfach nicht mehr Inhalt drin ist, - als auch drauf steht.

Das Schöne bei so Sachen ist, dass nie jemand genau wissen kann, ob ein Text nun vor-, während, oder nach einem Bild entstanden ist. Was die künstlichen Experten rational kunstbeflissener Kunstlosigkeiten, natürlich gerne mal ins künstliche Jenseits treibt. Aber besonders des Comic-, Märchen-, und Kinderbuches Liebhaber, - immer wieder aufs Neue den Satz übrig lässt;

Aber vielleicht, - ist auch alles ganz anders.

Oder auch ...

... es war einmal.

Als es Herbert, den genetisch modifizierten Wüstenmolch von der Erde, ins Märchenland verschlug, - buddelte er sich erst einmal ein. Was blieb ihm auch anderes übrig? Hier war so ziemlich alles neu für ihn. Bereits das Eingraben selber, war schon ein wenig ungewohnt. Statt in trockenem Sand zu wühlen, feuchtes glitschiges Erdreich zu bearbeiten, ist nicht unbedingt förderlich für den zarten Teint eines Wüstenmolches. Der so zart, allerdings gar nicht ist. Denn die Genetiker und Militärstrategen auf der Erde, hatten ihm so ziemlich alles mitgegeben, was man einem Wüstenmolch an körperlichen Fähigkeiten anzüchten kann, - um feindliche Welten dem Erboden gleich zu machen. Blöderweise, hatten sie vergessen ihm etwas Entscheidendes zu vermitteln. Nämlich den Willen, - dies auch zu tun. Die haben einfach gedacht, - das wäre normal. Und so wartet die Erde heute noch darauf, dass die Legende vom Märchenland, endlich aus den Köpfen der Menschen verschwindet. Während ihre am weitesten entwickelte Waffe, es sich mittlerweile zusammen mit ihren neuen Freunden, - so richtig gut gehen lässt. Für das Universum, ist das mit Abstand die beste Lösung überhaupt. Denn nirgendwo sonst, ist eine Kampfmaschine wie Herbert der Wüstenmolch, - besser aufgehoben, - als im Märchenland. Nur sein friedliches Gemüt, - wäre auf der Erde so was von Nöten .....

Amen ... So, - das nächste Mal, - behandeln wir die Erschütterungen im Raum-Zeit-Kontinuum sowie tiefe Sensibilität des Augenblicks, - wo ein Marmeladenbrot, ganz klischeelos, mit der beschmierten Seite nach oben, - zu Boden gefallen ist. Ein wunderschönes Projekt. In dessen Pflichtenheft, ich endlich mal wieder die Farbe Kirschrot eintragen kann. Ihr wisst schon,- Kirschmarmelade. Wobei der Sinn von Kirschmarmelade, allerdings erst noch ausdiskutiert werden muss. Aber vielleicht, weiß der eine oder andere ja noch, - wie das schmeckt?


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