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24.02.2012 von eb , - Allerlei Textliches

Deutungshoheiten und Zielsicherheiten.

Klick macht dick.
bild



Eigentest zur Deutungshoheit.

Preisfrage, (ohne Preis), zum leicht wahnsinnig schauenden Federvieh. Ist es eine sportliche dynamische Ente, welche einen Bockstand macht? Oder ein faules Huhn, welches nur dumm rum sitzt und die Flügel hängen lässt?



Die Kunst der Beurteilung, welche, trotz ihrer unveränderlichen Subjektivität, natürlich immer den Anschein einer Objektivität erhalten soll, ist eine der größten Errungenschaften der Menschen. Ob in dem Zusammenhang, die Eigenschaft; "groß", jetzt nun wieder analog zu positiv oder negativ gesehen werden kann, obliegt der gleichen subjektiven Objektivität.

Religiöses Expertentum.

"Es ist unlogisch, sich ein Bild von Außerirdischen zu machen, wenn diese noch gar nicht gefunden wurden." Meinte der demütige Diener eines Bildes, welcher dem bildlichen Stellvertreter des gleichen Bildes folgte. Aber als wahrer Gläubiger, der "wusste" was Gottes Wille war, zeigte er bezüglich der bildlichen Darstellung von missionierten Wilden an anderen Orten von Gottes Himmel, - demütige Kompromissbereitschaft.

Jeder ist sich selbst der Ärmste.

"Es ist dekadent, sich mehr wünschen zu wollen, als man hat." Meinte der Dekadente zu denen, welche sich dies gar nicht leisten konnten.

Der moderne Prophet. (Neusprech: Demograf)

Er hatte die Entwicklung einwandfrei durch kalkuliert. Aufgrund von Interpolationen vergangener Zeiträume, entsprach der kalkulierte Jetzt-Zustand einer mehr als akzeptablen Annäherung. Was ihm die Sicherheit gab, die geeignete Methodik und Systematik zu besitzen, um vom momentanem Zustand aus, weiter in die Zukunft zu extrapolieren. Alles war hieb- und stichfest, - sowie simulativ vorführ- bzw. modellierbar. Einzig sein Sohn ließ ihn zweifeln. Der ihn ermahnte, sich doch endlich mal einen moderneren Rechner zuzulegen. Bevor er der Menschheit ihren Untergang anhand eines Equipments erklären würde, welches es nicht mal schafft, - ihn beim Schach zu schlagen.

Die reflektive Selbstjustierung.

Auf der Suche nach sich selber, begegnete er einem ziemlichen Angeber. Solcherlei negative Selbstdarstellung, muss das zeitgemäß sich selbst reflektierende Mitglied einer werbe-sozialen Gemeinschaft, natürlich den standardisierten Erwartungshaltungen angleichen. Tatsächlich gelang es ihm, diesen Makel angemessen positiv zu kompensieren. Nun ist er ein Angeber, der damit angibt, - kein Angeber zu sein.

Bewerbungsberatung

Bei Fragen bezüglich Hobbys und privaten Leidenschaften, wie z.B., - ob man heimlich Schleimpilze züchtet, Flöhen den doppelten Salto beibringt, versucht Guppys mit Haifischen zu kreuzen, den Headbanger macht, den Luftgitarrespieler, Nasenpopel sammelt oder aus Teelichtern alternative Spot-Lights und aus Bierdeckeln Raumschiffe bastelt, - entgegnet der kluge Selbstverkäufer mit trockener, leicht unsicher gefärbter Stimme, - "Naja, - ich sammele Briefmarken".

Soziologie des Arbeitsmarktes.

Es lohnt sich, schon mal Gedanken darüber zu machen, wie man den ständig steigenden Anforderungen eines Wettbewerbes begegnet, der den Verkauf von Authentizität als Authentizität fordert, bei welcher man nur dann authentisch sein sollte, wenn dies den authentischen Erwartungen derer entspricht, welche bei falscher Darstellung der Authentizität, einem ganz authentisch, - das Ich entsorgen. Und dies ganz praktisch und existenziell.

Die Kunstkennerin.

"Jeder ist ein Künstler", meinte die Rosenzüchterin. "Aber es gibt falsche und richtige Kunst", fügte sie hinzu, als sie den liebevoll gepflegten Garten des Nachbarn betrachtete.

Gesundheitsapostel

"Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, viel frische Luft und regelmäßige sportliche Betätigungen, erhalten die Leistungskraft und sorgen für eine gesunde und positive Lebenseinstellung." Gab die Krankenschwester ihrem Patienten morgens noch mit auf den Weg, bevor sie ihre Nachtschicht mit einem schnellen Kaffee beendete, und sich darauf freute, endlich mal ein ganzes Wochenende ausschlafen zu können.

Der Nocebo-Effekt.

"Übrigens, - schlimm das mit dem Waldsterben, - nicht wahr?" fragte sie und fügte hinzu; "Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, - da war hier alles Grün." Ihre Freundin nickte zustimmend, während sie weiter durch den verschneiten Wald stapften.

Interessenkonflikte

Beim Übergeben der Blumen, verlangte sie unbedingte Ehrlichkeit von ihm, - fügte aber hinzu, dass er noch dringend an seiner Sensibilität arbeiten müsse. Was ihn schwer verunsicherte, - und nach ihrer bevorzugten Kaktussorte fragen ließ.


Kommentare:


aebby Uhrzeit 26.2.2012 11:29:30

Die Soziologie des Arbeitsmarktes ist sehr gut.


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