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02.06.2015 von eb , - Gedichtle, Blumiges, Textbilder

Vollmondgezeter und Geisterspuk, der Mondschein ist sich selbst genug.



Klick macht vollm(o/u)ndiger.
bild


Nur'n Sonett, für's Bett ...
... oder auch; die Sachliche.




Bei Vollmond schläft der Volksmund schlecht,
und wälzt sich unruhig hin und her.
So manchem ist dies gar nicht recht,
und kommt mit Logik schnell daher.

Dem Mond indes, ist es egal,
und schenkt sein Licht der ganzen Welt.
Es ist vielleicht ein wenig fahl,
doch traumhaft schön am Himmelszelt.

Wem's nicht gefällt, braucht Jalousien,
die halten am Tag sogar die Sonne fern.
Und ob in London, München oder Wien,
ins Grab, leuchtet auch kein Abendstern.

Die Chance, harmlos Schönes phantasievoll zu genießen,
scheint die Menschen eher zu verdrießen.



Deshalb, - noch'n Gedicht'le ...

... oder auch; die Regionale.



Am Dissenhorn, am Dissenhorn,
am Berghang, ziemlich vorn,
da steht ein Bienenhaus indem statt Bienensummen,
des Nachts geheimnisvolle Geister brummen.

Wenn's Käuzchen ruft, so schaurig schön und heiser,
dann wird's im Dorf schnell leiser,
denn jeder weiß, der Berg erwacht,
und schließt die Fenster leis und sacht.

Wer dies verpasst, um den ist's gescheh'n,
denn er wird des Berges Geister seh'n,
wie sie ziehen aus der Bergwald Spitze,
ins Bienenhaus durch jede Ritze.

So verloren sich schon manche Seelen,
denn nicht alle Geister folgen Bergbefehlen,
zu feiern dort wo's niemand stört,
was sich als Geist nun mal im Bienenhaus gehört.

Drum gebt besonders acht,
wenn nachts der Vollmond hähmisch lacht,
der lenkt die Geister gerne mal ein Stückchen weiter,
und dann ist Schluss mit froh und heiter.





Und, - vielleicht noch eine kleine Beschwörung ...

... oder auch; die Fatale.



Düster, ruft der Himmel nach Vergeltung,
und spannt sein bleiern Tuch der Dunkelheit.
Die Eule, schreit sich schaurig schön zur Geltung,
als Orakel für das Ende lichter Fröhlichkeit.

Wohl an, wohl an, ihr Geister naht heran,
vertreibt das Lachen aus dem Menschenreich.
Zeigt euren Sklaven was der Grusel kann,
und bringt die Seelen an den tiefen Teich.

Dort, wo der Abgrund wütend Schatten treibt,
nur Schatten, Schatten, die sich gegenseitig fressen.
Wo Böses nur das Licht entweiht,
um sich mit Bösem neu zu messen.

Wo finst're Götter ihre Klauen schleifen,
am Seelenfleisch von Menschenleichen,
um finster über Finsternis zu reifen,
und dunkel vor den eig'nen Schatten weichen.

Da hilft auch nicht des Mondes fahler Schein,
der Schatten grad noch trennen kann.
In seinem Licht wird es erst gültig sein,
was die Dunkelheit für sich gewann.





Alles in Butter ...

... oder auch; die leicht schwummrig Vergeistigte.



So schlaft, besonders wenn der Vollmond weint,
ganz unbesorgt, gelassen tief und fest.
In seinem Licht des Nachts die Sonne scheint,
und für die Träume sorgt der Rest.

Oder wacht, besonders wenn der Vollmond lacht,
mal wieder etwas interessierter,
über das, was euch selbst nicht wichtig macht,
doch die Geister um euch herum, - versierter.

Und wenn gerade diese Nacht,
der Vollmond schelmisch grinst,
hat euch wohl etwas um den Schlaf gebracht,
um ihn zu genießen, auch mal ohne Hirngespinst.

Schließlich kann er nichts dafür, wenn er verstört,
und lässt dabei die Geister leben,
aber er ist es, der geradezu betört,
nach irgendwas zu streben.

Und weder Geister die man rief,
noch Geister die man schrieb,
noch den Geist den man verschlief,
sind der gleiche Geist, - der übrig blieb.



Übrigens, - heute Nacht ist Vollmond. Hüstel.


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