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03.05.2015 von eb , - Aktuelle Bilder

In eigener unsachlicher Sache.

bild War etwas arg ruhig hier die letzten Tage. Der bereits schon angedeutete Wohnungsumzug, ließ während des Endspurts, weder Zeit, noch zugreifbare Anschlüsse für größere digitalisierende Beschäftigungen zu. Letzteres, eigentlich jetzt immer noch nicht, aber man behilft sich mit dem in diesen Fällen ja mittlerweile üblichem Notinternet per Funk, - mit erfreulicherweise hier auch wirklich gutem Empfang. Wer Lust auf Verschwörungstheorien hat, dem hätte ich übrigens jetzt ein paar ganz finstere, - aus dem Metier der Zubereiter von Leitungs- und Funksalaten. Aber dann werden mir gleich wieder kluge Leute erzählen, dass dies ja richtig Kunden- und Verkaufsstrategie heißt, - und was ganz Normales ist. Also werden wir in Zukunft wohl verzweifelte Momente beim Kunden, als ganz normal ansehen müssen. Ein Unterschied zwischen guter- und schlechter Werbung, ist bei der generellen- und übrigens auch erschreckend unsensibel bis fast schon aggressiv und zudem auffällig eintönig deckungsgleichen Verkaufs-Übermotivation in diesem Metier, - schließlich auch nicht mehr möglich. Dafür freut man sich aber ganz bescheiden normal, dass sich auch im größten Umzugsstress, die Atempausen zwischen den Angeboten noch nutzen lassen, um ein Interesse dafür wecken zu können, dass man ein Telefon von A nach B ummelden möchte, - und wird noch bescheidener, wenn man zwecks späterem Nachhaken aufgrund von Ungereimtheiten es schafft, die Hürde der automatischen Spracherkennung zu überwinden, und ein echter Mensch mit tatsächlich mal mehr Service- denn Verkaufsbewusstsein einem hilft, - und sogar glaubhaft vermitteln kann, dass dies mit dem Telefon sogar klappen könnte. Nun muss ja gerade für mich ja auch überhaupt nicht alles "reibungslos" "funktionieren", damit die große Maschine auch bei Wandergelüsten ihrer Innereien, nahtlos per Knopfdruck weiter brummen kann. Ich werde nur dieses komische Gefühl nicht los, dass ausgerechnet diese beschleunigten Funktionalisten standardisiertem Verkaufsgehabes, irgendwie mittlerweile auf einem Level funken, bei dem einfach nicht mehr zu erkennen ist, welche Art von Funktion man sich denn da so zwischen Vollblutverkauf, Beratung und Technik im Allgemeinen vorstellen könnte, wenn die letzten der beiden Möglichkeiten, stellenweise fast schon als Funktion des Kunden übrig bleiben.

Was soll's, - den Mitarbeitern die im Ding stecken um sich ihre Brötchen zu verdienen, werfe ich i.d.R. niemals was vor. Denn selbst bei der Post, durfte ich im Zusammenhang mit einem simplen Nachsendungsantrag, - nach einem zarten Hinweis darauf, dass unsereiner gerne mal wieder etwas machen würde, ohne dabei gleich mit Angeboten jeglicher Art und diesem Satz; "Dürfte ich ihnen noch ...." konfrontiert zu werden, - erfahren, - "dass dies unsere Gesellschaft ist". Naja, - man ging unter leicht bitter-fröhlichem Lachen und der gemeinsamen Erkenntnis auseinander, dass diese Gesellschaft sich recht merkwürdig verändert hat. (Die Wortwahl war real ein wenig deftiger, aber dieser blog hier soll ja jugendfrei bleiben) Die üblichen Positivierungsversuche deutschländisch medialer Medienfabrikanten, weil mal wieder die von Reinigungsmitteln abhängigen Arbeitslosenzahlen gesunken sind, oder der Fachkräftemangel die Wirtschaft stranguliert usw. usf. - können angesichts so manchem Grundempfindens ihrer zum generellen Quereinstieg als Verkäufer gezwungenen Konsumenten, auch hinter den Beratungs-, Service-, Sachbearbeitungs und Amtstheken der Nation, - doch mitunter ein beklemmend irritierendes Gefühl vermitteln. Wenn man jedenfalls zu den Fachkräften auch die Verkaufskraft zählt, dann bekommt dies mit dem Mangel, selbst noch bis in die Behandlungszimmer der Ärzte hinein, gleich was mehrfach Seltsames, mit noch seltsameren folgenden schrägen Gedanken. Man stelle sich mal vor, wenn man den Beruf des Verkäufers auch wieder als Beruf, und nicht als Mentalität bzw. mit-getragene Funktionalität von jedem Einzelnen ansehen würde, der ansonsten beruflich ja auch noch was anderes zu tun haben könnte/müsste/sollte. Die geschützte Ausübung der eigentlichen Tätigkeit bei vollem Lohnausgleich, wäre doch mal ein Thema für diese Agendaritter mit Verkaufstick, sozigem Anstrich mit Profilneurose, aber Profilierungszwängen für gleich 80 Millionen Ich-AG's ihrer eigenen kranken Ideologie zur Aufzucht von Verkäufern und eierlegenden Wollmilchsäuen aus dem Modellkatalog der Arbeitgeberverbände.

Kommen wir also lieber zurück zum hiesigen blog, - denn gerade beim Versuch, wieder der Funktionalität zu basteln und damit zur Entschleunigung bzw. wenigstens Entspannung dieser überökonomisierten Profitmaschine mit lebensweltlichem Gesamtheitsanspruch beitragen zu wollen, sollte man sich ja eigentlich nicht auch noch im privaten Ambiente unter Erwartungs- oder gar Klischeedruck setzen. Der vollzogene Wohnungswechsel, ist auch bezüglich dieses blogs hier, geografisch wie räumlich von echten Glücksfällen gesegnet. Die Gegend ist einfach spannend, sehr urwüchsig, will meinen, - ländlich, und voller Möglichkeiten für Inspirationen auch noch in die tiefsten Winkel unsinniger Sinnlichkeiten, Märchenhaftem und mehr als schrägen Schrägheiten hinein. Ich denke, dass neben den bunten Bildern und gereimten Ungereimtheiten, im Besonderen nicht nur die hiesige Kategorie der speziellen Streifzüge, ganz neues Leben, sondern auch spezielle Erweiterungen vom Mikro- in den Makrokosmos erfahren wird. Von der mittlerweile wieder erreichbaren und dementsprechend auch benutzbaren wie sogar vergrößerten geliebten Zeichen-, Mal-, und Gestaltungsecke, (die mit dem besonders abgesessenen Stuhl), - mal ganz abgesehen, denke ich da auf längere Sicht gesehen, auch ganz speziell an vollkommen neue Möglichkeiten zur Reanimation einer alten Leidenschaft. Was nicht nur den Sinn macht, diesen blog hier vor mir selber davor zu schützen, endgültig zum Entertainementblog zu werden, sondern durchaus die Absicht in sich trägt, dem einen oder anderen Menschen mal wieder mehr zeigen zu können, von einer Welt, die sie nicht mal mehr betrachten, aber trotzdem ständig verkaufen, - ähhh, erklären, - und sich dann wundern, - während die wahren Wunder vor ihnen liegen. Von den normalen Wunderlichkeiten dieses blogs hier, mal ganz abgesehen.


2 Kommentare

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